Freitag, 07. August 2020    10:53

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Coole Drinks für warme Sommerabende

Mike und Edyta Eichhorn geben Tipps

„Der Trend geht im Moment eher zum alkoholhaltigen Drink“, wissen der IHK-zertifizierte Barmeister Mike Eichhorn und seine Ehefrau Edyta, die beide Inhaber von „Eichhorns Hotel und Restaurant“ in Risum-Lindholm sind. „Thema Nummer eins“ sei im Moment der Gin, der einen echten Hype erlebe. Die im Restaurant „Paparazzi“ mit der eindrucksvoll ausgestatteten Bar gemixten Gin-haltigen Longdrinks und entsprechenden Eigenkreationen sind auf jeden Fall „nicht mehr so kräftig wie noch vor einigen Jahren, sondern viel leichter“, so Mike Eichhorn.

Grundsätzlich werden Cocktails immer häufiger verlangt: Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Viele Gäste greifen zunächst zwar auf bekannte Drinks zurück, lassen sich aber gern über Neuheiten aufklären und probieren sie mit Interesse aus. Dabei lieben es Frauen zum großen Teil fruchtig-leicht und alkoholfrei: Es gebe Tausende Varianten von alkoholfreien Drinks – doch mit einem Schuss Alkohol vermehren sich natürlich die Möglichkeiten und intensivieren sich die Geschmackserlebnisse, so Eichhorn.

Viel Aufmerksamkeit wird der Dekoration gewidmet. Sie ist, wie es Edyta Eichhorn treffend ausdrückt, heute eher „kurz, schnell, ohne Plastik oder Schirmchen“. Was früher oftmals „überdekoriert und mit Früchten überladen“ war, ist heute einfacher gehalten. Das heißt aber nicht, dass die Dekoration an Raffinesse eingebüßt hat. Sie ist „stilsicherer“ geworden: Der Drink wird allein durch die zurückhaltende Deko zum Hingucker.

Im Trend sind Dekorationen im Glas selbst: Gefrorene Früchte, hauchfein geschälte Gurken oder zarte Minzeblättchen oder Fruchtspieße, oder, so Edyta Eichhorn, „alles, was der Kräutergarten hergibt – von der Minze bis Rosmarin und Basilikum. Eine besondere Neuheit sind in Scheiben geschnittene, getrocknete Früchte, die direkt ins Glas wandern: Kommen sie mit der Flüssigkeit in Berührung, entfalten sie ihr volles Aroma. Apropos: Gearbeitet wird an der Bar grundsätzlich mit der so genannten „Barzange“: Seien es Früchte, Kräuterzweiglein oder der Strohhalm – hier wird nichts der Einfachheit halber mit der Hand angerührt. Oberstes Gebot ist die Wahrung der Hygiene.