Montag, 25. Oktober 2021    21:04

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KLASSISCHE STECKRÜBENSUPPE IN LÜHR´S LANDGASTHOF

JAN LÜHR VERRÄT SEIN REZEPT

Weiter als bis nach Schleswig ist er nicht gekommen, der gebürtige Erfder Jan Lühr. „Es ist tatsächlich wahr, ich bin gleich nach meiner Koch-Ausbildung wieder zu Hause im elterlichen Betrieb angefangen“, schmunzelt der 60-Jährige. Es ist nicht nur ein Beruf, den er ausübt, es ist seine Berufung, ein gut gelaunter und guter Gastgeber zu sein. Er hat die viel gepriesene große weite Welt nie vermisst und steht einfach gern am heimischen Tresen oder in der Küche am Holzfeuer-Herd.

In seiner Küche steht tatsächlich noch ein großer Herd, der mit Holzscheiten befeuert wird. Mehrmals in der Stunde wird frisches Holz nachgelegt, wenn im Landgasthof gekocht wird. Im Ofen prasseln die Scheite, während auf dem Herd ein großer Topf mit Rotkohl vor sich hin schmurgelt. „Ein guter Rotkohl sollte ein bis zweimal warm gemacht werden, bevor er richtig schmeckt und dieser ist schon für die nächste Gesellschaft am Wochenende“, verrät Lühr, während er die Steckrüben für die Suppe schneidet, die er für die Leserinnen und Leser vom Küstenschnack/Friesenanzeiger in seiner Küche frisch zubereitet: eine Suppe, die ganz leicht nachzukochen ist und die, im Gegensatz zum Rotkohl, sofort gegessen werden kann.

„Die Steckrübe wird in Norddeutschland im Oktober und November geerntet und sollte jetzt überall zu bekommen sein“, so Lühr. Er schneidet sie in kleine Stücke, anschließend zerkleinert er die Gemüsezwiebel und schwitzt alles zusammen in etwas Öl an. Dann gibt er die Gemüsebrühe dazu und lässt alles zusammen mit etwas Pfeffer und Salz garkochen. Die garen Stücke werden mit dem Stabmixer zerkleinert. Anschließend wird die Sahne, ebenfalls mit dem Stabmixer, untergerührt. Die fertige Suppe wird mit Muskat abgeschmeckt und auf Teller gefüllt. Abschließend erhält die duftende Suppe eine Schlagsahnehaube, die mit frischer Petersilie und feinen Streifen vom geschnittenen Parmaschinken gekrönt wird. Ein paar Tropfen Balsamico-Essig verfeinern den Geschmack.