Samstag, 20. Oktober 2018    07:18


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Warm durch den Winter kommen

"Heizsaison beginnt"

Egal ob der kommende Winter mild oder streng ausfallen wird: Hausbesitzer sollten sich rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit einstellen. Unser Special hat vier Themen rund ums Heizen: Wann lohnt sich der Austausch des alten Heizöltanks? Warum ist der hydraulische Abgleich so wichtig? Kann man für jeden Raum die optimale Heiztemperatur einstellen? Und warum sollte man sein Holzpellet-Lager rechtzeitig füllen?

Austausch des alten Heizöltanks lohnt sich

Wer über den Austausch seiner Heizanlage nachdenkt, sollte auch die Öltankanlage nicht vergessen. Schließlich wurden die meisten Öltanks in den Siebziger- oder Achtzigerjahren eingebaut, mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für technische Mängel. "Besonders die Auffangräume älterer Tankanlagen entsprechen nicht mehr den aktuellen Vorschriften", weiß Reginald Homer, Leiter des Technischen Prüfdienstes Bayern e.V. Es zahlt sich aus, Tankanlage und Ölheizung in einem Schritt austauschen zu lassen, denn der vorhandene Tank muss auf jeden Fall technisch an die neue Ölheizung angepasst werden. Handelt es sich dabei um eine ganz wesentliche technische Änderung, kann die anschließende Überprüfung durch einen Sachverständigen nötig sein. "Die Gefahr ist groß, dass die alte Tankanlage eine solche Überprüfung aber nicht mehr besteht. Der betroffene Verbraucher müsste letztlich doch in eine neue Tankanlage investieren", so Homer. Unter www.sicherer-oeltank.de gibt es mehr zum Thema.

Hydraulischer Abgleich als Fundament der Heizungsoptimierung

Bei der Optimierung der Wärmeerzeugung im Haus darf der hydraulische Abgleich des Heizungssystems nicht vergessen werden. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass alle Wärmeerzeuger optimal zusammenarbeiten und aufeinander abgestimmt sind. Anschließend steht jedem Heizkörper oder jedem Heizkreis einer Flächenheizung genau die Menge an warmem Heizungswasser zur Verfügung, die er zur Erreichung der gewünschten Raumtemperatur benötigt. Wer für die Erneuerung seiner Heizungsanlage Fördergelder vom Staat im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms in Anspruch nehmen möchte, muss die Dokumentation eines hydraulischen Abgleichs vorlegen. Auch die DIN 18380 für die Vergabe- und Vertragsordnung von Bauleistungen verpflichtet den Heizungsinstallateur zur Durchführung des Abgleichs. Unter www.techem.de gibt es weitere Informationen.

Für jeden Raum die perfekte Heiztemperatur

Mit normalen Heizkörperthermostaten ist es nicht einfach, jederzeit und überall im Haus die optimale Temperatur einzustellen. Wesentlich leichter und komfortabler funktioniert die Kontrolle der Heizung mit zentral gesteuerten Systemen, etwa mit der "evohome"-Einzelraumregelung von Honeywell. An einem zentralen Controller werden alle Räume einzeln programmiert und können so an den Tagesrhythmus der Bewohner angepasst werden. So kann die Temperatur im Wohnzimmer tagsüber, wenn niemand daheim ist, auf 18 Grad absinken - und abends vor der Heimkehr rechtzeitig auf angenehme 22 Grad steigen. Da die Heizungsregelung ans Internet angebunden ist, kann man sie auch von unterwegs über eine App auf dem Smartphone steuern. Infos dazu gibt es unter getconnected.honeywell.com.

Heizen mit Holzpellets: Frühzeitig das Lager füllen

Seit Jahren bewegt sich der Preis für Holzpellets auf einem konstant niedrigen Niveau. Rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit sind die Pellet-Preise erfahrungsgemäß besonders günstig. Somit zahlt es sich aus, das Pellet-Lager für den Winter rechtzeitig zu befüllen - damit können Hausbesitzer der kalten Jahreszeit entspannt entgegenblicken. Wird eine veraltete Heizung gegen ein neues Pellet-System ausgetauscht, profitieren Haushaltskasse und Umwelt, zudem winken für die Heizungsmodernisierung attraktive Zuschüsse vom Bund sowie vielfach auch von der eigenen Kommune. Unter www.depi.de gibt es einen Überblick zu den Förderprogrammen.

Text: djd, Fotos: djd/Deutsches Pelletinstitut