Montag, 10. Dezember 2018    13:37

«Zurück zur Startseite

 

Große Ausstellung im Weckwerth Museum

Im Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog befindet sich das Museum des Malers Werner Weckwerth (1906-96). Dessen künstlerisches Erbe wird von seiner Tochter Helga engagiert und mit großer Hingabe verwaltet. Jetzt ist eine neue, vielseitige Ausstellung mit mehr als 200 Werken des Malers zu sehen. Sie umfasst Ölbilder aus vier Lebensepochen des Malers, vorwiegend mit Menschen in den ersten vier Räumen. Dazu gibt es einen Katalog mit biografischen Angaben seitens Helga Weckwerth. Eine Fülle von Blumenbildern in Öl, Aquarell, Pastell schmückt den Konzertraum. Der Treppenaufgang ist belebt durch abstrakte Aquarelle aus der Jugendzeit in der Mark Brandenburg, kleine feine Aquarelle, sogenannte Aquarell-Miniaturen, aus den 1940er Jahren  - ein Heft dazu erscheint - und Bilder von einer Reise durch Holland im Jahre 1978 ergänzen die Sicht auf das Werk.


Der Künstler ist in seinem Leben viel herumgekommen: Er wurde in Berlin geboren, lebte im Bayerischen Wald, auf Kuba, in Dresden und bis zu seinem Tode viele Jahre in Nordfriesland. Es gab kaum einen Moment, den Weckwerth nicht mit dem Pinsel und der Leinwand, wenigstens aber mit dem Skizzenbuch in der Hand verbrachte. Seine Einfälle hielt er fest – mit Blei- und Buntstift, mit Kugelschreiber oder Kohlestiften, mit Filzschreibern, Pastellkreide oder Aquarellfarben. Weckwerth malte das Leben in seiner bunten, vibrierenden Prallheit ab, hielt aber genauso seine zarten, berührenden und stillen Momente fest.

Helga Weckwerth schafft es seit über zwei Jahrzehnten nicht nur, das Museum zu führen, sondern auch Abendveranstaltungen mit hochkarätigen Künstlern zu organisieren. Sie beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Am 14. April findet „Klaviermusik mit Dichterlesung“ statt. Die Ausführenden sind Katharina Bertram und Wolfgang Teichert.

Die Öffnungszeiten des Museums sind Freitag, Samstag und Sonntag von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (04668 – 296).