Samstag, 14. Dezember 2019    11:54


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Zum ersten Mal in Ski-Urlaub

Begonnen hat es im 18. Jahrhundert in der norwegischen Telemark. Da begannen pfiffige Köpfe sich mittels „Brettln“ im Schnee fortzubewegen. Von dort eroberte das Skilaufen die ganze Welt. Um es zu lernen, ist es nie zu spät. Für viele Menschen ist es sogar die schönste Sportart, die überhaupt denkbar ist. Das hat zumindest eine Studie der Universität im österreichischen Klagenfurt ergeben: Skifahren bietet die meisten Glücksmomente. Beim Skilaufen bewegt man sich den ganzen Tag in der Natur, in klarer, kalter, frischer Luft, in atemberaubender Landschaft und gemeinsam mit Gleichgesinnten, was durchaus etwas Verbindendes haben kann. Gleichgültig, ob „Abfahrt“, Langlauf, Snowboard oder Bob: Dies alles wird unter „Skifahren“ oder „Skilaufen“ verstanden. Manch einer tastet sich langsam an diese Sportart heran und sollte freilich sinnvollerweise einen Skikurs unter sachkundiger Anleitung in einer Skischule absolvieren. Darüber sollten sich künftige „Schneehasen“ im Klaren sein: Skifahren fordert den ganzen Menschen, denn man muss ein gutes Auge auf die Piste haben; zudem ist es ein „Ganzkörper-Workout“, bei dem der gesamte Organismus auf Hochtouren kommt; also nicht wundern, wenn jeder einzelne Knochen am „Morgen danach“ zu spüren ist…

Skifahren lernen möglichst in der Nähe

In der Hinsicht bieten die deutschen Mittelgebirge eine ganze Menge: Nach einem verlängerten Wochenende dort kann man schon recht gut beurteilen, ob diese Sportart maßgeschneidert ist oder nicht. „Erst einmal vorsichtig reinschnuppern“, lautet die Devise. Denn schade wäre es um die Zeit, wenn man als Anfänger voll Tatendrang gleich viele Stunden Anreise auf sich nimmt, die erste Woche mit Ski-Unterricht zubringt und dann feststellt: „Es ist doch nix.“

Das Skigebiet muss für Anfänger geeignet sein

Überschaubare Gebiete mit gemütlichen Pisten, auf denen es nicht von „verhinderten Weltmeistern“ wimmelt – so sollte der Einstieg aussehen. So sind auch viel eher die ersten Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Was die Unterkunft anbelangt, sollte sich jeder Anfänger überlegen, ob nicht vielleicht ein nettes Hotel mit Halbpension eine gute Wahl ist, denn es nimmt die Sorge um die Verpflegung.

Skiausrüstung leihen oder kaufen?

Möglich ist es, die Ausrüstung am Ski-Ort auszuleihen. Man kann sie sich im Voraus online reservieren. Vorteil des Ausleihens: Man muss die Ausrüstung nicht mitschleppen, hat aber wahrscheinlich eine höhere Gebühr zu bezahlen, als wenn man sie daheim bei einem Ski-Fachgeschäft borgt.

Skigymnastik beugt dem Muskelkater vor

Mit Muskelkater muss man rechnen. Dem Muskelkater kann man vorbeugen, wenn man sich schon ein paar Monate vorher um einen Anbieter von Ski-Gymnastik kümmert. So werden die Muskeln auf die Herausforderung des Skifahrens vorbereitet und im Vorwege trainiert.  

Keine Angst vorm Sturz

Ein guter Skilehrer wird seine Schüler und Schülerinnen mit viel Einfühlungsvermögen an diesen Sport heranführen. Anfangs geht es nur langsam zu Tal und sutje durch die Kurven. Da Stürze nicht ausgeschlossen werden können, üben Ski-Anfänger unter Anleitung intensiv das „richtige“ Stürzen und Abrollen.

Wo sind die schönsten Ski-Gebiete?

Skigebiete gibt es weltweit, insgesamt sind es mehrere Tausend. Die Auswahl ist also groß. Sie liegen in Deutschland, beispielsweise im Schwarzwald, in den Alpen oder im Harz. Auch Frankreich, Kanada und Norwegen, aber auch ganz klassisch die Schweiz und Österreich bieten für „alte Hasen“ und für Neulinge passende Gebiete. Es lohnt sich für Ski-Interessierte, auf der Internetseite www.snowplaza.de/skigebiete/ ein wenig zu schnüffeln: Hier wird Auskunft gegeben über die Lage der Skigebiete, über Unterkünfte in der Nähe sowie deren Preise und Bewertungen, über die Kosten für den Skipass, sowie über Pisten, Lifte, Wetter und zu erwartende Schneehöhen.

Text: Sonja Wenzel, Fotos: AdobeStock