Montag, 10. Mai 2021    07:05

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AKTUELLE SURF-TRENDS:

Bretter mit „Hydrofoils“ und Elektroantrieb

Die Entwicklungen auf dem Gebiet der Wassersport-Geräte sind rasant. Wer seinen Spaß auf dem Wasser noch steigern will, setzt mittlerweile auf „Hydrofoils“. Doch was ist das überhaupt? Darunter versteht man nichts weiter als eine Tragfläche oder einen „Tragflügel“. Dieses Teil wird unter einem Bootsrumpf installiert und hebt das Boot ein wenig aus dem Wasser. Der Widerstand, der durch die Wellen verursacht wird, ist somit geringer. So kommt man fixer voran. Auch ist das Gleiten über das Wasser angenehmer für das Wohlbefinden vieler Menschen als jede Welle „mitzunehmen“. Hydrofoils sind keine komplett neue Technologie: Der italienische Ingenieur und Luftfahrtpionier Enrico Forlanini baute bereits um das Jahr 1910 das erste Tragflügelboot und schaffte damit die sagenhafte Geschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometern.

Kite- und Windsurfen mit Hydrofoil

Auch Surfbretter können mit Hydrofoils ausgestattet werden. Auch ein zusätzlicher Elektroantrieb ist möglich. Könner erreichen beim Kitesurfen hohe Geschwindigkeiten mit Brettern, die ein Hydrofoil besitzen. Sie flitzen schwebend über das Wasser. Billig ist der Spaß allerdings nicht – solche hochwertig ausgestatteten Boards sind recht teuer. Es lohnt sich also, solch ein Gerät auszuleihen. Außerdem erfordert das „Kitefoilen“ Übung: Nicht nur der sich in luftiger Höhe bauschende Drachen bringt ein beachtliches Tempo hervor. Dies wird verstärkt durch den Tragflügel unter dem Board, der den Wasserwiderstand erheblich verringert. Ein Einsteigerkurs bei einem Profi zur eigenen und zur Sicherheit aller auf dem Wasser befindlichen Mitmenschen ist zu empfehlen. Wer „nur“ das Windsurfen ausüben möchte, kann auch von einem Hydrofoil profitieren. Doch sollten Surfer auf jeden Fall geübt und sicher mit einem „normalen“ Surfboard umgehen können, bevor sie sich für ein Foil entscheiden.

Ein weiterer Trend: Wingfoilen

Das Wingfoilen hat zahlreiche Ähnlichkeiten sowohl mit dem Windsurfen als auch mit dem Kitesurfen. Dabei hält der Surfer auf einem Board stehend einen Wing (englisch für „Flügel“) in der Hand, den er in den Wind stellt. So wird das Wing beispielsweise statt über Lines direkt gesteuert, hat aber dennoch einen ähnlichen Bau und eine ähnliche Funktionsweise wie ein Kite. Nicht ganz einfach zu beantworten ist die Frage, ob es sich beim Wingfoilen um eine Variation des Kitesurfens, des Windsurfens oder um eine komplett eigenständige Sportart handelt.

E-Surfboards: Das geht auch ohne Wind

Jetzt gibt es keine „langen Gesichter“ mehr, sollte einmal der Wind zu schwach zum Surfen sein oder sogar ganz ausbleiben. E-Surfboards – oft auch mit Hydrofoils – setzen dagegen. Den Vortrieb übernimmt ein kleiner E-Motor. Die Preise für solch ein Board sind recht hoch, will man sich eines kaufen. Das Ausleihen ist grundsätzlich die kostengünstigere Variante.

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