Montag, 10. Dezember 2018    15:10

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Dentalimpulse Westküste

„Ein so großes Auditorium haben wir sonst nicht“, sagte Dipl. Ingenieur Dr. Michael Tholey, der eigens aus Baden-Württemberg angereist war, um während der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung „Dentalimpulse Westküste“ zu referieren. Dazu hatten die nordfriesischen Dentaltechnikunternehmen „Petersen & Ehlers Zahntechnik“ aus Leck sowie „Dental Labor Gerlach Zahntechnik“ und „Timo Lübke Dentaltechnik“ aus Husum erneut praktizierende Zahnärzte aus dem nördlichen Schleswig-Holstein sowie deren Mitarbeiter ins NordseeCongressCentrum (NCC) eingeladen. Diesmal präsentierten die drei kooperierenden Unternehmen ein Kontrastprogramm mit einer Mischung aus Hightech in der Totalprothetik und ganzheitlicher Zahnheilkunde.  

„Nicht nur die Chefs werden durch unsere Veranstaltung motiviert, sondern auch die Mitarbeiter erhalten den gleichen Kenntnisstand“, sagte Jörgen Ehlers in seiner Begrüßungsansprache. Ehlers hatte in diesem Jahr die Federführung für die zum 18. Mal stattfindende Weiterbildungsveranstaltung übernommen, zu der rund 100 Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte gekommen waren. 

Neben vielen kollegialen Gesprächen bildeten drei anspruchsvolle Fachvorträge von hochkarätigen Referenten den Mittelpunkt des Events. So beantwortete zunächst Dr. Michael Tholey die Frage, ob die Anfertigung von Zahnprothesen mittels digitaler Technologie ein Mehrwert für das Behandler-Team und für den Patienten darstelle oder nur technische Spielerei für Computer-Spezialisten sei. Darauf aufbauend war anschließend ein Referat zum Thema „Neue Möglichkeiten durch CAD/CAM gestützte Totalprothetik“ zu hören, das von dem aus Bad Ems stammenden Zahntechnikermeister Frank Poerschke gehalten wurde. Zum Abschluss referierte der barfuß auftretende Hamburger Arzt, Zahnarzt und Ehrenprofessor Frank Jester zu den Themen „Ganzheitliche Ursachen von Zahnverlust“ und über „Zahnbeziehungen zu den Organen“.

„Das Ziel unserer Veranstaltung ist, uns gemeinsam mit unseren Kunden weiterzubilden und neue Arbeitsabläufe zu entwickeln“, sagte Timo Lübke, der sich wie seine Kollegen über den großen Zuspruch freute. Für alle Teilnehmer an der nach strengen Richtlinien durchgeführten Weiterbildungsveranstaltung gab es „Fortbildungspunkte“ als Nachweis der laufenden Aktualisierung des Wissens und der erweiterten Kompetenz. 

Text und Foto: Sonja Wenzel