Montag, 01. Juni 2020    04:24

«Zurück zur Startseite

Das Blauröckchen ist Pflanze des Nordens 2020

Sie heißt auch „Blaue Fächerblume“ und macht sich gut in Ampeln, Körben und Kübeln, die an offen sichtbaren Stellen platziert werden: Ein Blickfang mit lila-blauen Blütenfächern. Das Blauröckchen wirkt wie ein Magnet auf Bestäuberinsekten, wie Schmetterlinge, Bienen und Hummeln.

Ihr Wuchs ist kompakt und dicht. Auf Balkons und Terrassen wirkt die Pflanze besonders attraktiv durch ihre locker und duftig „herabwallenden“ Zweige, die zwischen 30 und 50 Zentimeter lang werden können. Ihre Blütezeit reicht von Mai bis Oktober, beginnt in günstigen Jahren manchmal schon im April. Sie liebt sonnige Standorte und ist dementsprechend durstig. Ihre Erde sollte immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Ein wenig flüssigen Blühpflanzendünger im Gießwasser alle 14 Tage belohnt sie mit üppiger Blütenpracht. Ihre Blühstände müssen nicht ausgeputzt werden.

Das Blauröckchen ist nicht winterhart und gilt als einjährige Pflanze. Ist die Blütenpracht vorbei, wird sie entsorgt. Von Natur aus jedoch ist sie mehrjährig. Wer einen grünen Daumen hat, kann es  ausprobieren, sie im darauffolgenden Jahr wieder zum Leben zu erwecken mit einigen wenigen, einfachen Tricks: Das Blauröckchen zurückschneiden und überwintern lassen an einem frostfreien, hellen Standort, wie in einem Wintergarten oder einem Treppenhaus. Gelegentlich sollte sie in ihrer Ruhezeit gegossen, aber nicht gedüngt werden. 

Text: Sonja Wenzel, Fotos: Pixabay