Sonntag, 07. März 2021    00:41

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Winterschneeball: Rosa Farbtupfer im Garten

Ein winterlicher Garten muss nicht unbedingt trist und blütenlos sein. Neben einigen anderen Winterblühern ist der Winterschneeball ein schöner Blickfang. Er trägt an den blattlosen Zweigen viele Rispen aus kleinen, rosafarbenen Blüten, die intensiv nach Vanille duften und somit für zu früh aufgewachte Insekten eine willkommene Nahrungsquelle bilden. Beheimatet ist dieser Busch ursprünglich in Asien und in Nordamerika. Er kann in den gemäßigten Breiten zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Meter hoch werden.

Die Blütezeit reicht etwa bis in den April. Dann wächst das Laub: dicht und dunkelgrün, später leuchtend rot oder, je nach Standort, sogar violett. Wer sich einen Winterschneeball anschaffen möchte, sollte ihn im Frühjahr oder im Herbst einpflanzen. Er ist relativ anspruchslos und langsamwüchsig, liebt hin und wieder ein wenig Kompost an den Fuß sowie einen windgeschützten, sonnigen bis halbsonnigen Standort. Nährstoffreiche und durchlässige Böden ohne Staunässe kommen ihm gut zupass. Besonders gut macht er sich vor einer Hauswand. Wegen der ausladenden Äste und der flachen Wurzeln, die sich unter der Erdoberfläche ausbreiten, sollte auf genügend Abstand zu anderen Pflanzen geachtet werden.

Kornelkirsche

Im Februar und März sendet die Kornelkirsche ihre ersten Frühlingsgrüße aus: kleine, knallgelbe Blüten, die in kugeligen Dolden an kahlen Ästen stehen. Die Kornelkirsche gehört zu den Hartriegelgewächsen und wird auch „Dürlitze“ oder „Herlitze“ genannt. Ihre Früchte, die im Spätsommer bis in den Oktober hinein reifen, sind zwar nicht mit Kirschen verwandt, besitzen aber Heilkräfte, die schon in der Antike bekannt waren: Sie helfen bei Gicht und bei Magenbeschwerden. Man kann aus Kornelkirschen kräftig schmeckende Marmeladen und Kompotts mit intensivem Aroma und viel Fruchtsäure kochen.

Der Busch kann bis zu acht Meter hoch werden und liebt einen sonnigen oder auch halbschattigen Platz. In der Natur zieht die Pflanze trockene, kalkhaltige Böden vor, ist im Garten aber auch mit feuchteren Böden zufrieden, die aber nährstoffreich und durchlässig sein sollten. Im Allgemeinen ist die Kornelkirsche sehr robust und anspruchslos, wächst aber eher langsam. Übrigens: Wer die Früchte verarbeiten will, sollte sich überlegen, zwei Büsche zu pflanzen: So kann man die Bestäubung der Blüten verbessern und die spätere Ausbeute an Früchten wird zuverlässiger ausfallen.

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