Samstag, 23. Januar 2021    15:59

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DIE BISMARCKSÄULE IN ITZEHOE

Sanierung nach 15 Jahren abgeschlossen

Im Osten Itzehoes, unmittelbar hinter der Stadtgrenze, steht auf einer Anhöhe, aber gut versteckt und von hohen Bäumen umgeben, die 1905 eingeweihte Bismarcksäule. Von einem kleinen Parkplatz an der B206 in Richtung Hohenlockstedt aus kann man innerhalb weniger Minuten an den Fuß dieses beeindruckenden Denkmals laufen. Auf die Aussichtsplattform darf man allerdings im Moment nicht oder viel mehr noch nicht. Natürlich steht aber nach dem Abschluss der Sanierung die Hoffnung im Raum, dass dies in Zukunft wieder möglich sein wird.

Am 18. Oktober 2020 wurde die Itzehoer Bismarcksäule vor den Toren der Stadt feierlich an die Stadt Itzehoe zurückgegeben. Damit wurde eine 15 Jahre währende Sanierung offiziell als abgeschlossen erklärt. Eine Sanierung, die dringend nötig war, wenn man denn die Bismarcksäule auch weiterhin als Treffpunkt und Naherholungsziel erhalten wollte. Dafür hatte Lars Bessel 2004 zahlreiche Unterstützer um sich versammelt und einen Verein gegründet, der sich genau diesem Ziel verschrieben hat: das Denkmal wieder herzurichten. Die Baumaßnahmen waren auch im höchsten Maße notwendig: Die Bismarcksäule war innen und außen in einem beklagenswerten Zustand. So wuchsen an der Außenfassade bereits kleine Bäume aus den brüchigen Fugen.

Dem Verein Bismarcksäule Itzehoe e.V. ist es mit Hilfe zahlreicher Sponsoren gelungen, die Säule in zwei Bauphasen innen und außen zu sanieren. Lars Bessel dankte in seiner Rede der Baufirma Martens-Bau aus Warringholz und natürlich auch den Sponsoren. Beim Aufstieg zur Aussichtsplattform bekommt man einen guten Eindruck vom Erfolg der jahrelangen Spendensammlung: An den Steinstufen wurden kleine Namensplaketten angebracht – und für wirklich jede Stufe konnte ein Förderer gefunden werden.

Nach der feierlichen Übergabe eines symbolischen Schlüssels an die Stadt, die durch den stellvertretenden Bürgervorsteher Karl-Heinz Zander vertreten wurde, steht nun einer künftigen Nutzung der Bismarcksäule nichts mehr im Wege. Auch Steinburgs Landrat, Thorsten Wendt, der mit ein paar kurzen Grußworten dem Verein für sein ehrenamtliches Engagement dankte, teilte die Hoffnung der rund 50 anwesenden Gäste, die Bismarcksäule möge lange erhalten bleiben und für Besucher geöffnet werden.

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„STÜCK FÜR STÜCK“

Endlich ist es soweit! Itzehoe hat jetzt einen Unverpacktladen!

In der Woche vom 29. September bis zum 2. Oktober eröffnet der neue Unverpacktladen in Itzehoe. Das Geschäft am Ostlandplatz 5 möchte mit dieser Eröffnungswoche auf sich und seine Produkte aufmerksam machen und alle Interessenten zu einem Kennenlern-Besuch in die neu eingerichteten Räumlichkeiten einladen. Der Friesenanzeiger sprach vorab mit den drei Gründerinnen des Unverpacktladens, Iris Fischer, Hilke Jeppe und Yvonne Striebinger, über ihre Geschäftsidee.

Ihre Mission haben die drei Gründerinnen unmissverständlich in ihr Geschäftslogo hineingeschrieben: Stück für Stück – Mission unverpackt. Es geht um verantwortungsbewusstes Einkaufen, um die Nachhaltigkeit und die Regionalität der Produkte … und natürlich geht es um die Vermeidung von Verpackungsmüll. Dafür sind sie angetreten und liegen damit auch voll im

Trend: Immer mehr Verbraucher werden sich ihrer eigenen Verantwortung bewusst. Es reicht eben nicht, dass man im Supermarkt die Verpackung theoretisch zurücklassen dürfte. Vielmehr macht es Sinn, Produkte mit einem hohen Verpackungsanteil zu meiden und stattdessen dort zu kaufen, wo hochwertige Produkte unverpackt erhältlich sind.

Und hierfür gibt es in Itzehoe mit dem Ostlandplatz 5 nun eine sehr gute Adresse! Das Sortiment kann sich wirklich sehen lassen: frische Lebensmittel wie Molkereiprodukte und Eier, Kaffee, Getränke und Snacks, aber auch Wasch- und Reinigungsmittel sowie Kosmetikartikel. Bei den Back- und Kochzutaten ist die Auswahl riesig: viele verschiedene Getreide und Hülsenfrüchte, Mehl aller Sorten, Trockenfrüchte und Teigwaren in allen Formen und Farben. Die Präsentation der Produkte ist aber das eigentliche Erlebnis: An den Wänden in den Verkaufsräumen hängen rings herum sogenannte Glasbins, also große durchsichtige Lebensmittelspender, aus denen man sich seinen Bedarf abfüllen kann.

Und so geht es: Am besten ist, wenn man sich eigene Behältnisse mitbringt und diese mit den Produkten seiner Wahl befüllt. Die Behältnisse werden vorab gewogen, um das Leergewicht zu ermitteln. Mit dem gefüllten Glas, der Dose oder dem Beutel geht es anschließend zur Kasse. Bei Flüssigkeiten wie Öl und Essig oder Reinigungsmitteln besteht die Möglichkeit, sich beim ersten Besuch eine gut verschließbare Glasflasche zu kaufen und diese ab dann immer wieder auffüllen zu kommen.

Wir gratulieren zur Eröffnung des Unverpacktladens und wünschen einen guten Start und viele treue Kunden!

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