Freitag, 26. Februar 2021    02:38

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NEUES PROJEKT HEB(B)ELWIRKUNG IN WESSELBUREN GESTARTET

FISHBERG ENTWICKELT MIT BÜRGERN KULTURKONZEPT FÜR HEBBELS GEBURTSSTADT

Wesselburen, die Geburtsstadt des Dramatikers Friedrich Hebbel, bekommt ein Kulturkonzept. Daran arbeiten derzeit die Kulturstrategen der Firma FISHBERG im Rahmen des Projekts „Heb(b)elwirkung“. Im Dezember fand ein erster Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern statt, weitere folgen in den kommenden Monaten. Ziel ist es, Wesselburen zu einem Ort zu machen, der sowohl von den Einwohnerinnen und Einwohnern als auch von außen Kommenden als lebendig, vielfältig und attraktiv wahrgenommen wird. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Kulturangeboten. Sie sollen gestärkt und künftig besser miteinander verbunden und präsentiert werden.

Profil schärfen, Image stärken, Identifikation erhöhen – das war das Anliegen von Verwaltungsleiter Jörn Timm, als er im Sommer mit den Kulturstrategen von FISHBERG über ein mögliches Projekt für Wesselburen ins Gespräch kam. Dr. Björn Johannsen und Mirjam Büttner erarbeiteten daraufhin eine Projektskizze, stellten sie der Stadtverordnetenversammlung im November vor und bekamen grünes Licht für die Durchführung.

Im Dezember 2020 startete FISHBERG das Projekt „Heb(b)elwirkung“ mit einer Workshopreihe, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Wesselburen eine Vision für den Ort zu entwickeln. Aus allen Rückmeldungen und Ideen resultiert am Ende ein kulturelles Gesamtkonzept für Wesselburen, das verschiedene Kulturstätten und Traditionen, Veranstaltungen und Bildungsangebote sinnvoll und schlüssig miteinander verbindet. „Zwar konnten wir uns wegen der Pandemie nur digital treffen, aber der erste Workshop hat uns inhaltlich schon einen großen Schritt vorangebracht“, sagt Mirjam Büttner von FISHBERG.

Beim Projekt „Heb(b)elwirkung – Kultur neu verknüpft“ soll es nicht nur um die Vergangenheit des Ortes gehen, sondern auch um zeitgenössische Kunst, um kulturelle Bildung und um vielfältige, zeitgemäße Kulturangebote sowohl für Einheimische als auch für Touristinnen und Touristen. „Der Name Hebelwirkung bzw. Hebbelwirkung unterstreicht das Ziel des Projekts“, sagt Björn Johannsen, einer der Gründer von FISHBERG, der in Wesselburen aufgewachsen ist. „Wir wollen damit eine Dynamik in Gang setzen, die das Kulturleben für die Bürgerinnen und Bürger bereichert.“

Die Kulturstrategen von FISHBERG stellen ihre Arbeitszeit und Ideen für dieses Projekt pro bono, also kostenfrei, zur Verfügung, um das kulturelle Leben in Wesselburen auch über die Pandemie-Zeit hinaus zu sichern und einen zeitgemäßen Zugang zu ermöglichen. „Für uns in Wesselburen ist es ein Glücksfall, dass FISHBERG die kulturelle Flaute während der Corona-Zeit nutzen wird, um gemeinsam in die Zukunft zu schauen und mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ein schlüssiges Konzept für unseren Ort zu entwickeln“, sagt Bürgermeister Heinz-Werner Bruhns.

Über die Website www.fishberg.de/hebbelwirkung haben alle Einwohnerinnen und Einwohner während der gesamten Projektlaufzeit die Möglichkeit, sich über den Stand der Dinge zu informieren. Ideen, Wünsche und Anregungen zum Projekt können Bürgerinnen und Bürger per Mail, aber auch ganz klassisch auf einem Zettel notieren. Sammelboxen für Feedback zum Projekt sind mit dem Heb(b)elwirkungs-Logo gekennzeichnet und stehen bei der Sparkasse Mittelholstein AG, der Dithmarscher Volksund Raiffeisenbank eG, bei Bäcker Menzel, bei REWE Markt, bei EDEKA, der Arztpraxis Dr. med. Langanke und in der Außenstelle Wesselburen des Amtes Büsum-Wesselburen bereit.

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