Dienstag, 12. Dezember 2017    05:23


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Für ungetrübte Weihnachtsfreude: So ist das Geschenk optimal verpackt

Wenn das Weihnachtsgeschenk mit der Post geschickt werden und unbeschadet beim Empfänger ankommen soll, eignet sich für den Transport am besten ein Karton aus Wellpappe. „Transportverpackungen aus Wellpappe sind enorm leistungsfähig, recycelbar und garantieren den notwendigen Produktschutz, um Waren sicher zu befördern. Sie halten Transportbelastungen stand und bestehen zu etwa 80 Prozent aus Recyclingmaterialien und zu nur 20 Prozent aus Frischfasern, die aus Bruch- und Durchforstungsholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen werden“, heißt es vom Verband der Wellpappen-Industrie e.V.. Auch der Inhalt eines Versandpakets – nicht zu lose gepackt - kann mit Wellpappenstreifen gesichert, gepolstert und  gegen Stöße abgefedert werden. Am besten ist es, die Kartonklappen mit einem etwa fünf Zentimeter breiten Klebeband zu sichern.

Verpacken für mehr Spannung

Wer nichts zu verschicken hat, möchte sein Geschenk ebenfalls nett präsentieren – auch wenn der Empfänger schon ahnt, was das Päckchen enthalten könnte. Die weihnachtliche Verpackung steigert grundsätzlich die Spannung und die Neugier auf den geheimnisvollen Inhalt. „Einpacken lassen“ ist eine gute Idee; viele jedoch lassen ihrer Kreativität freien Lauf und kommen beim Verpacken gleich selbst in heimelige Weihnachtsstimmung. Wer einpackt, signalisiert zusätzliche Mühe, Herzblut und Überlegung. Eine Ware erhält einen zusätzlichen kulturellen Wert.

Verpacken bedeutet Kreativität

Hübsch sind – außer passendem Geschenkpapier als Bogen oder von der Rolle - Deckelboxen mit weihnachtlichen Motiven und in verschiedenen Größen, passgenau für fast jeden Gegenstand. Oft reicht zum Verpacken eines Geschenks sogar einfaches Packpapier, das mit einfallsreichen Accessoires aufgebrezelt wird. So erhält die Geschenkverpackung gleich eine besondere Note. Ist es nicht so riesig, passt das Geschenk vielleicht auch in eine hübsche Motivtasse. Flaschen finden gut Platz in entsprechenden hohen Tüten mit Trageband, oder man verpackt sie, wenn es sich beispielsweise um eine kostbare Flasche Wein oder Champagner dreht, in eine Klarsichtfolie mit Gold- oder Silberaufdruck. Geschenkbänder – hoch beliebt ist immer noch die klassische rot-goldene Variante – weihnachtliche Aufkleber bis hin zu Weihnachtssternblüten aus Stoff liefern das i-Tüpfelchen auf einem liebevoll verpackten Geschenk; ansprechende Geschenkdekos sind auch vom Spaziergang mitgebrachte Tannenzapfen, Zimtstangen, kleine Weihnachtskugeln, Reste von Spitzenband oder man entfremdet papierne Tortenspitzendeckchen,die man aufklebt. Wer nicht so fingerfertig ist beim Schleifenbinden, nimmt Kräuselband oder Fertigschleifen oder macht aus der Not eine Tugend mit einem einfachen Bindfaden, natürlich passend zu einem ebenso einfachen Verpackungsmaterial. Einen Geschenkpapierrest kann man zu einer Ziehharmonika falten und mit etwas Klebeband auf dem Geschenk fixieren. Einfallsreich sind kleine Weihnachtsmann-Hosen mit Hosenträgern oder Stiefel – ideal für die nette Kleinigkeit zu Weihnachten oder zum Nikolaus.

Mehrfachnutzung von Geschenkpapier – ja oder nein?

Freilich füllt sich die Altpapiertonne nach den Weihnachtstagen extrem schnell; wer sich allerdings bemüht, die Verpackungen vor der Entsorgung möglichst flach zusammenzulegen, spart in der Tonne Platz. Die Zeiten von aufgebügeltem und für die nächste Saison aufbewahrtem Weihnachtsgeschenkpapier und -band sollten wohl endgültig vorbei sein: Das Papier wird schnell mürbe und ist an den Knickstellen bis auf die weiße Papierfaser abgeschabt – es ist nach einmaligem Gebrauch unansehnlich. Vielleicht aber sind kleine Kinder oder Enkel in der Familie, die die Bögen auf ihre Art und Weise zweitverwenden können: Für künstlerische Zwecke – und sei es, um auf den Papierrückseiten der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Text: Sonja Wenzel, Fotos:djd